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Impfausweis
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Ein Impfausweis oder auch Impfpass ist ein Gesundheitszeugnis zum Nachweis von Impfungen, die eine Person oder ein Tier gegen bestimmte Krankheiten mit einem bestimmten Impfstoff erhalten hat.

FĂŒr dieses Dokument ist die Papierform der Standard. Im Zuge der Coronavirus-Pandemie wurde in den Mitgliedstaaten der EuropĂ€ischen Union mit der Verordnung (EU) 2021/953cite-ref-1[1] zum 1. Juli 2021 zusĂ€tzlich die unentgeltliche Ausstellung, ÜberprĂŒfung und grenzĂŒberschreitende Anerkennung digitaler COVID-Zertifikate eingefĂŒhrt.

Contents

‱ Schweiz
‱ Frankreich
‱ Weblinks

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Internationale Impfbescheinigung

Die internationale Impf- oder Prophylaxebescheinigung (englisch International Certificate of Vaccination or Prophylaxis) ist ein Gesundheitsdokument nach Art. 36 der Internationalen Gesundheitsvorschriften.cite-ref-2[2] Einem Reisenden, der sich im Besitz einer solchen Impfbescheinigung befindet, darf die Einreise aufgrund der Krankheit, auf die sich die Bescheinigung bezieht, nicht verweigert werden. Anlage 6 zu den IGV enthĂ€lt eine Musterbescheinigung, von der nicht abgewichen werden darf.cite-ref-3[3] Die Bescheinigung ist nur gĂŒltig, wenn der verwendete Impfstoff oder die verwendete Prophylaxe von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zugelassen worden ist. Andere Gesundheitsdokumente dĂŒrfen im internationalen Verkehr grundsĂ€tzlich nicht verlangt werden (Art. 35 IGV), außer bei Anzeichen einer Gefahr fĂŒr die öffentliche Gesundheit. In diesem Fall kann die zustĂ€ndige Behörde Reisende ersuchen, Formulare mit Kontaktinformationen und Fragebögen ĂŒber die Gesundheit der Reisenden auszufĂŒllen (Art. 35 Satz 3, Art. 23 IGV).

Gelbfieber ist die in den IGV, Anlage 7 eigens bezeichnete Krankheit, fĂŒr die nach den IGV von Reisenden als Voraussetzung fĂŒr deren Einreise in einen Vertragsstaat ein Impf- oder Prophylaxenachweis gefordert werden kann. FĂŒr die Gelbfieberimpfung gelten Einreisevorschriften entsprechend der jĂ€hrlich aktualisierten LĂ€nderliste der WHO.cite-ref-4[4]cite-ref-5[5]cite-ref-6[6]

Das Bundesministerium fĂŒr Gesundheit wird in Art. 4 Abs. 1 Satz 2 Nr. 5 des mit Wirkung zum 28. Juli 2007 in Kraft getretenen deutschen Gesetzes zu den Internationalen Gesundheitsvorschriftencite-ref-7[7] ermĂ€chtigt, zur DurchfĂŒhrung der IGV erforderliche Rechtsverordnungen ĂŒber die Verpflichtung von Reisenden zu erlassen, Gesundheitsdokumente vorzulegen (Artikel 35, 36 IGV). Durch eine solche Rechtsverordnung darf das Grundrecht der FreizĂŒgigkeit (Art. 11 Abs. 2 GG) eingeschrĂ€nkt werden.cite-ref-8[8]

Deutschland

Impfdokumentation

Impfungen zum Schutz vor einer ĂŒbertragbaren Krankheit (§ 2 Nr. 9 IfSG) mĂŒssen von der zur DurchfĂŒhrung berechtigten Person, in der Regel einem Arzt, unverzĂŒglich dokumentiert werden (§ 22 Abs. 1 IfSG).

Inhalt

Die Impfdokumentation muss gem. § 22 Abs. 2 IfSG folgende Angaben enthalten:

1. Datum der Schutzimpfung,
2. Bezeichnung und Chargenbezeichnung des Impfstoffes,
3. Name der Krankheit, gegen die geimpft wurde,
4. Name der geimpften Person, deren Geburtsdatum und Name. Anschrift der fĂŒr die DurchfĂŒhrung der Schutzimpfung verantwortlichen Person sowie
5. BestĂ€tigung in Schriftform oder in elektronischer Form mit einer qualifizierten elektronischen Signatur oder einem qualifizierten elektronischen Siegel durch die fĂŒr die DurchfĂŒhrung der Schutzimpfung verantwortliche Person.

In der Impfdokumentation ist gemĂ€ĂŸ § 20 Abs. 3 IfSG hinzuweisen auf

1. das zweckmĂ€ĂŸige Verhalten bei ungewöhnlichen Impfreaktionen,
2. die sich ergebenden AnsprĂŒche bei Eintritt eines Impfschadens sowie
3. Stellen, bei denen die sich aus einem Impfschaden ergebenden AnsprĂŒche geltend gemacht werden können.

In der Impfdokumentation ist außerdem ĂŒber notwendige Folge- und Auffrischimpfungen mit TerminvorschlĂ€gen zu informieren (Impfkalender), so dass die geimpfte Person diese rechtzeitig wahrnehmen kann (§ 20 Abs. 4 IfSG).

Äußere Form

§ 16 des Bundes-Seuchengesetzes vom 18. Juli 1961 (BSeuchG)cite-ref-9[9] sah vor, dass jeder Impfling bei seiner ersten Impfung ein Impfbuch erhĂ€lt, das von der zustĂ€ndigen Behörde unentgeltlich abzugeben war. In das Impfbuch waren alle Impfungen einschließlich der Pockenschutzimpfung von dem impfenden Arzt einzutragen. Die Bekanntmachung der Neufassung des BSeuchG vom 18. Dezember 1979cite-ref-10[10] sah in § 16 Abs. 2 dann ein einheitliches Muster fĂŒr das Impfbuch vor. Das Bundesgesundheitsministerium sollte in einer Verwaltungsvorschrift dieses einheitliche Muster festlegen, wozu es jedoch nicht kam. Stattdessen wurde als Impfausweis ein deutschsprachiges Muster benutzt, das sich an die im internationalen Reiseverkehr vorgeschriebene Internationale Impfbescheinigung der WHO anlehnte. Damit sah der Gesetzgeber seine Forderung nach einem bundeseinheitlichen Impfbuch weitgehend verwirklicht.cite-ref-11[11]

Die Ă€ußere Form ist im Infektionsschutzgesetz, das zum 1. Januar 2001 an die Stelle des BSeuchG getreten ist, nicht mehr vorgeschrieben. Die Gestaltung des Impfpasses beruht in Deutschland auf der Abstimmung mit den zustĂ€ndigen Referenten der BundeslĂ€nder, mit Mitgliedern der StĂ€ndigen Impfkommission sowie Vertretern der BerufsverbĂ€nde und des Robert Koch-Instituts Ende der 1990er Jahre.cite-ref-12[12] Da es keine bundesrechtlichen Vorgaben fĂŒr den Impfpassvordruck gibt, genĂŒgen auch in der DDR ausgestellte ImpfpĂ€sse jedenfalls innerhalb Deutschlands den Anforderungen an eine infektionsschutzrechtliche Impfdokumentation. International bekannt ist aber nur der gelbe Impfausweis.cite-ref-13[13]cite-ref-14[14]

Kosten

Soweit Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung einen Anspruch auf Schutzimpfungen gem. § 20i Abs. 1 bis 3 SGB V haben, schließt dieser Anspruch die Bereitstellung einer Impfdokumentation nach § 22 IfSG ein (§ 20i Abs. 4 Satz 1 SGB V).

Bedeutung

Ein vollstĂ€ndig gefĂŒhrter Impfausweis dient der Schaffung und Aufrechterhaltung eines umfassenden Impfschutzes. Notwendige Impfungen können zeitgerecht durchgefĂŒhrt oder nachgeholt, ĂŒberflĂŒssige Impfungen vermieden werden. Außerdem ist der Impfnachweis von großer Bedeutung bei der Bewertung von EntschĂ€digungsansprĂŒchen wegen eines Impfschadens.cite-ref-15[15]

Schon vor Inkrafttreten des Infektionsschutzgesetzes am 1. Januar 2001 hatten einige BundeslĂ€nder durch Gesetz oder Verwaltungsvorschrift festgelegt, dass bei Aufnahme in Kindergemeinschaftseinrichtungen ein Dokument vorgelegt werden muss, ob und welche Schutzimpfungen das Kind erhalten hat. Seit EinfĂŒhrung der Impfpflicht gegen Masern im Rahmen des § 20 Abs. 8–13 IfSG mĂŒssen Personen, die nach dem 31. Dezember 1970 geboren sind und die in Gemeinschaftseinrichtungen wie Kindertageseinrichtungen, Schulen und sonstigen Ausbildungseinrichtungen betreut oder tĂ€tig werden sollen, der Leitung der jeweiligen Einrichtung vor Beginn ihrer Betreuung oder ihrer TĂ€tigkeit entsprechende Impfnachweise vorlegen, beispielsweise bei der Schuleingangsuntersuchung oder bei der Anmeldung zur weiterfĂŒhrenden Schule.cite-ref-16[16]

ImpfĂ€rzte haben außerdem die Hinweise zur Dokumentation durchgefĂŒhrter Schutzimpfungen in Anlage 2 der Schutzimpfungs-Richtlinie zu beachten.cite-ref-17[17]

Impfnachweis bei COVID-19

→

Hauptartikel

:

COVID-19-Impfung in Deutschland

Seit dem 19. MÀrz 2022 ist in § 22a Abs. 1 IfSG legaldefiniert, unter welchen Voraussetzungen ein vollstÀndiger Impfschutz gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 vorliegt.cite-ref-18[18]

Erforderlich ist grundsÀtzlich, dass kumulativ

‱ die zugrundeliegenden Einzelimpfungen mit einem oder verschiedenen Impfstoffen erfolgt sind, die

‱ von der EuropĂ€ischen Union zugelassen sind oder
‱ im Ausland zugelassen sind und die von ihrer Formulierung her identisch mit einem in der EuropĂ€ischen Union zugelassenen Impfstoff sind,

‱ insgesamt drei Einzelimpfungen erfolgt sind und
‱ die letzte Einzelimpfung mindestens drei Monate nach der zweiten Einzelimpfung erfolgt ist.

Auch bei nur zwei Einzelimpfungen liegt ab dem 1. Oktober 2022 ein vollstÀndiger Impfschutz vor, wenn

‱ die betroffene Person einen bei ihr durchgefĂŒhrten spezifischen positiven Antikörpertest nachweisen kann und dieser zu einer Zeit erfolgt ist, zu der die betroffene Person noch keine Einzelimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 erhalten hatte,
‱ die betroffene Person mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert gewesen ist, sie diese Infektion mit einem Testnachweis ĂŒber einen direkten Erregernachweis nachweisen kann und die dem Testnachweis zugrundeliegende Testung

‱ auf einer Labordiagnostik mittels NukleinsĂ€urenachweis (PCR oder weitere Methoden der NukleinsĂ€ureamplifikationstechnik) beruht sowie
‱ zu einer Zeit erfolgt ist, zu der die betroffene Person noch nicht die zweite Impfdosis gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 erhalten hat, oder

‱ die betroffene Person sich nach Erhalt der zweiten Impfdosis mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert hat, sie diese Infektion mit einem Testnachweis ĂŒber einen direkten Erregernachweis nachweisen kann und die dem Testnachweis zugrundeliegende Testung

‱ auf einer Labordiagnostik mittels NukleinsĂ€urenachweis (PCR oder weitere Methoden der NukleinsĂ€ureamplifikationstechnik) beruht sowie
‱ seit dem Tag der DurchfĂŒhrung der dem Testnachweis zugrundeliegenden Testung 28 Tage vergangen sind.

Bis zum 30. September 2022 genĂŒgt unter diesen Voraussetzungen eine Einzelimpfung (§ 22a Abs. 1 Satz 4 IfSG).cite-ref-19[19]

Digitale COVID-Zertifikate

ZusĂ€tzlich zu der Impfdokumentation ist auf Wunsch der geimpften Person gem. § 22a Abs. 5 IfSG die DurchfĂŒhrung einer Schutzimpfung in Deutschland gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 in einem digitalen Zertifikat (COVID-19-Impfzertifikat) in Form eines QR-Codes durch das Robert Koch-Institut zu bescheinigen.cite-ref-20[20] Geimpfte können ihr ausgedrucktes digitales Impfzertifikat mit dem QR-Code direkt in der Papierform verwenden. Üblich ist es aber zumeist, das Zertifikat ĂŒber den QR-Code auf ein mobiles EndgerĂ€t (Smartphone) in die CovPass-App oder die Corona-Warn-App zu ĂŒbertragen und diese Apps zum Vorzeigen zu verwenden. Weiterhin kann der QR-Code statt auf Papier auch auf eine handlichere Plastikkarte gedruckt werden (i. d. R. kostenpflichtig).cite-ref-21[21]cite-ref-22[22]

Rechtliche Konsequenzen von FĂ€lschungen

Strafrecht

Nicht zuletzt aufgrund der mit einer Impfung verbundenen Ausnahmen von Corona-Regeln hĂ€uften sich im FrĂŒhjahr 2021 Berichte ĂŒber den Handel mit gefĂ€lschten ImpfpĂ€ssen. Die Polizei warnte davor, Fotos von ImpfpĂ€ssen in den sozialen Medien zu posten, weil FĂ€lscher die dort sichtbaren Chargennummern, Stempel und Unterschriften verwenden könnten.cite-ref-23[23]

Seit dem 1. Juni 2021 werden bis zu zwei Jahre Freiheitsstrafe fĂŒr das Ausstellen unrichtiger Impf- und Testbescheinigungen durch eine zur DurchfĂŒhrung der Schutzimpfung berechtigte Person sowie bis zu einem Jahr Freiheitsstrafe fĂŒr den Gebrauch solcher zur TĂ€uschung im Rechtsverkehr angedroht (§ 74 Abs. 2 und § 75a IfSG).cite-ref-24[24]cite-ref-bundesrat-2021-05-28-25-0[25]

Die TĂ€uschung von Behörden oder Versicherungsgesellschaften durch gefĂ€lschte Gesundheitszeugnisse steht gem. § 277, § 278 und § 279 StGB unter Strafe. Einen gefĂ€lschten Impfausweis in einer Apotheke vorzulegen, um an ein digitales COVID-Zertifikat der EU zu gelangen, ist nach Ansicht des LG OsnabrĂŒck,cite-ref-26[26] des OLG Bamberg und des Bayerischen Obersten Landesgerichtscite-ref-27[27] dagegen nicht strafbar. Dieser Ansicht sind das OLG Celle, das OLG Stuttgart und das OLG Hamburg entgegengetreten und haben eine Strafbarkeit wegen UrkundenfĂ€lschung gem. § 267 StGB bejaht.cite-ref-28[28]cite-ref-29[29]

Als Reaktion auf die Rechtsprechung des LG OsnabrĂŒck und die daran geĂŒbte Kritikcite-ref-30[30]cite-ref-31[31] stehen seit einer Änderung des Strafgesetzbuchs zum 24. November 2021cite-ref-32[32] die Vorbereitung der FĂ€lschung von amtlichen Ausweisen sowie die Vorbereitung der Herstellung von unrichtigen Impfausweisen, das unbefugte oder unrichtige Ausstellen sowie der Gebrauch unrichtiger Gesundheitszeugnisse in § 275, § 277 bis § 279 StGB unter Strafe. Die TatbestĂ€nde beschrĂ€nken sich nicht mehr auf die TĂ€uschung von Behörden und Versicherungsgesellschaften. Zudem wurde bei den §§ 277 bis 279 StGB der Strafrahmen angehoben und besonders schwere FĂ€lle eingefĂŒgt. Bei den §§ 278, 279 StGB wurde eine Versuchsstrafbarkeit eingefĂŒhrt.cite-ref-33[33]

Im Hinblick auf die divergierende Rechtsprechung der Oberlandesgerichte hat das OLG Karlsruhe mit Beschluss vom 26. Juli 2022 dem Bundesgerichtshof gem. § 121 Abs. 2 GVG die Frage zur Entscheidung vorgelegt, ob das Vorzeigen eines gefĂ€lschten Impfpasses in einer Apotheke bereits vor einer Änderung des Strafgesetzbuchs zum 24. November 2021 strafbar gewesen ist.cite-ref-34[34]cite-ref-35[35]cite-ref-36[36]

Arbeitsrecht

Die Vorlage eines gefĂ€lschten Impfnachweises am Arbeitsplatz kann den Arbeitgeber zur außerordentlichen KĂŒndigung des Arbeitnehmers aus wichtigem Grund gem. § 626 BGB berechtigen.cite-ref-37[37]

Österreich

Der Impfpasscite-ref-38[38] aus Papier oder dĂŒnnem Karton ist und ein- oder zweimal (wickel)gefalzt, also 4- bis 6-seitig und dann DIN A6 groß. Mitunter werden etwa von KrankenhĂ€usern etwa visitkartengroße Impfkarten anlĂ€sslich der Tetanusimpfung im Zuge der Behandlung von offenen Unfallverletzungen ausgegeben, die in den Impfpass eingeheftet werden sollen.

Der Impfpass fĂŒr das Kind im Rahmen der Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen wird vom Kinderarzt ausgestellt. Erwachsene können einen Impfpass beim Hausarzt, in der Apotheke oder vom Gesundheitsministerium beziehen.cite-ref-39[39]

Weiters gibt es einen internationalen Impfpass fĂŒr den Reiseverkehr ins Ausland.cite-ref-40[40]

Die ELGA GmbH wurde im Juni 2018 mit der Umsetzung der Pilotierung des elektronischen Impfpasses (e-Impfpass) betraut. Die Pilotphase lief im Jahr 2020 in drei BundeslĂ€ndern (W, NÖ, Stmk.) mit den öffentlichen Impfstellen und 30 Ärzten. 2021 soll der e-Impfpass schrittweise in ganz Österreich eingefĂŒhrt werden. Die Impfdaten werden im zentralen Impfregister gespeichert, ein Papier-Impfpass ist dann nicht mehr notwendig, Auswertungen und personalisierte Impfempfehlungen sind möglich.cite-ref-41[41]cite-ref-42[42] Im September 2020 beschloss der Nationalrat (mit den Stimmen von ÖVP, GrĂŒnen, SPÖ und NEOS, dagegen stimmte die FPÖ) mit einer Änderung des Gesundheitstelematikgesetzes die EinfĂŒhrung eines elektronischen Impfpasses (e-Impfpass) basierend auf einem staatlichen Impfregister.

Die in einem von der ELGA GmbH zu errichtenden zentralen Impfregister gespeicherten Daten einer Person sind zehn Jahre nach ihrem Sterbedatum, spÀtestens 120 Jahre nach ihrer Geburt zu löschen. Als erstes Vollbetriebsjahr war (Stand September 2020) 2023 vorgesehen.cite-ref-orf3182531-43-0[43]cite-ref-ots-20200923-ots0220-44-0[44]

Im Herbst 2020 wurde der e-Impfpass in einer Pilotprojektphase bei wenigen Ärzten und Einrichtungen getestet. Am 6. JĂ€nner 2021 – im Zuge der COVID-19-Pandemie waren seit 27. Dezember 2020 bereits 6770 COVID-19-Impfungen erfolgt – erklĂ€ren die SozialversicherungstrĂ€ger, dass der e-Impfpass „voll einsatzbereit“ sei. Laut Ärztekammer fanden noch letzte Praxistests statt, hat das Projekt e-Impfpass höchste PrioritĂ€t und sollten alle niedergelassenen Ärzte bis Ende MĂ€rz 2021 an das System angeschlossen sein. WahlĂ€rzte, die nicht an der e-Card teilnehmen, erhalten dabei ein Tablet. Ab April 2021 sollte der e-Impfpass auf Abfrage die Impfquote tagesaktuell liefern können.cite-ref-45[45] Die Eintragung von Ă€lteren Impfungen ist nicht vorgesehen, kann aber z. B. von HausĂ€rzten auf Wunsch durchgefĂŒhrt werden. Die individuelle Abmeldung vom e-Impfpass ist nicht möglich, somit haben alle Ärzte und Gesundheitseinrichtungen darauf Zugriff.

Seit 2. Juli ist der sogenannte GrĂŒne Passcite-ref-46[46] als Mobile App fĂŒr iOS und Android verfĂŒgbar. Hier können Impf-Zertifikate zum vereinfachten Vorzeigen hinterlegt werden.cite-ref-47[47]

Schweiz

Ausweis in Papierform

Der zweiseitige Impfausweis in Papierform wird vom Bundesamt fĂŒr Gesundheit (BAG) herausgegeben, besteht aus dĂŒnnem Karton und hat zwei Mal gefaltet das Format A6.cite-ref-48[48]
Er enthÀlt:

‱ Name, Vorname, Geburtsdatum, Geschlecht, Adresse, Vermerk des nĂ€chsten Impftermins
‱ Basisimpfungen nach dem Impfplan, der bei Drucklegung des Impfausweises aktuell war (gegen Diphtherie, Starrkrampf, Keuchhusten, KinderlĂ€hmung, Haemophilus influenzae, Hepatitis B, Pneumokokken, Masern, Mumps, Röteln, Humanes Papillomvirus)cite-ref-49[49]
‱ erhaltene andere Impfungen (Hepatitis A, Meningokokken, FSME, Windpocken, Tuberkulose, GĂŒrtelrose, 
)
‱ Angaben zu anaphylaktischen Reaktionen, Kontraindikationen und Nebenwirkungen; Varizellendiagnose und Maserndiagnosecite-ref-50[50]

Der alte Impfausweis (ebenfalls Formular 311.230) hatte dasselbe Format. Auf den sechs Seiten enthielt er:

1. Angabe des Kantons, Name, Vorname, Geburtsdatum, Adresse, Blutgruppe, Rhesusfaktor
2. Impfungen gegen Pocken, Impfungen gegen KinderlÀhmung
3. „Andere, einfache oder kombinierte Impfungen (Diphtherie, Keuchhusten, Starrkrampf, Typhus usw.)“
5. Bluttransfusionen und Blutinjektionen, besondere Befunde (Hepatitis, Allergien usw.)
6. Serum-Injektionen (mit Angabe der Herkunft: Pferd, Rind usw.)

Reisende erhalten in der Schweiz die zweisprachige, englisch-französische Fassung des international anerkannten Impfausweises.

Elektronisches Impfdossier

Die Stiftung „meineimpfungen“ sollte das elektronische Impfdossier auf der Schweizer Internetplattform www.meineimpfungen.ch einem breiten Publikum zugĂ€nglich machen. Die Förderung der Verwendung elektronischer Impfausweise ist einer der Handlungsbereiche der vom Bundesrat verabschiedeten Nationalen Strategie zu Impfungen (NSI)cite-ref-51[51] und soll mittelfristig als Teil des elektronischen Patientendossiers (EPD) angeboten werden.cite-ref-52[52]

Der Dienst erinnerte an Impftermine und schlug je nach angegebenen beruflichen und anderen Risikosituationen sowie geplanten Reisezielen weitere Impfungen vor. Der Benutzer konnte auswĂ€hlen, welche Ärzte und Apotheken Zugriff auf die Daten erhalten; ebenso konnte der Benutzer einen Notfallcode wĂ€hlen, der es einem sonst nicht-autorisierten Arzt erlaubte, den elektronischen Impfausweis einzusehen. WĂ€hrend der elektronische Impfausweis kostenlos war, bot das Zentrum fĂŒr Vakzinologie am UniversitĂ€tsspital Genf in Zusammenarbeit mit der Stiftung kostenpflichtige Zusatzleistungen an, wie den Übertrag der Impfdaten von Scans/Fotos und eine zeitlich befristete Impfberatung.cite-ref-53[53]

Im MĂ€rz 2021 nahm die Stiftung ihre Plattform, die den elektronischen Impfausweis mit einem veralteten System betrieb, wegen schwerwiegender datenschutzrechtlicher MĂ€ngel vom Netz.cite-ref-54[54]cite-ref-55[55]

Im August 2021 gab die Stiftung bekannt, dass sie die Plattform eingestellt und wegen finanzieller Probleme die Liquidation beantragt habe.cite-ref-56[56] Die Impfdaten der rund 300 000 Nutzer sollen vernichtet werden.cite-ref-57[57]

Ab Jahresende 2022 sollte fĂŒr die Stammgemeinschaften des EPD ein neuer elektronischer Impfausweis als Teil des elektronischen Patientendossiers bereitstehen.cite-ref-58[58] Eine entsprechende Revision des Bundesgesetzes ĂŒber das elektronische Patientendossier (EPDG) war im Januar 2023 noch nicht abgeschlossen und wird nach EinschĂ€tzung des Bundesrats „mehrere Jahre in Anspruch nehmen.“cite-ref-59[59]cite-ref-60[60]

Frankreich

In Frankreich gibt es einen Gesundheitspass (passeport sanitaire, oft passe sanitaire genannt), der in Frankreich unter anderem beim Besuch von Restaurants, Einkaufszentren, Veranstaltungsorten und Museen verlangt wird.cite-ref-61[61] Mitte November 2021 wurde beschlossen, dass allen Franzosen ĂŒber 65 Jahren, die bis zum 15. Dezember 2021 keine Auffrischungsimpfung erhalten haben, ihr Gesundheitspass nicht verlĂ€ngert wird.cite-ref-62[62] Am 17. Dezember 2021 gab Premierminister Jean Castex bekannt, dass der Pass in einen Impfpass umgewandelt werden soll. Die hochansteckende Omikron-Variante verbreite sich „rasend schnell um uns herum in Europa“. Sie werde bald in Frankreich dominieren.cite-ref-63[63]cite-ref-64[64]

Rechtspolitik

Im Zuge der COVID-19-Pandemie wurde mit dem Aufkommen erster COVID-19-Impfstoffe weltweit diskutiert, ob einzelne Schutzmaßnahmen fĂŒr geimpfte Personen aufgehoben werden könnten, oder sogar mĂŒssten, da diese als wahrscheinlich nicht mehr ansteckend angesehen wurden (→ zur Debatte in Deutschland). Impfausweise könnten dann dazu dienen, eine solche ImmunitĂ€t nachzuweisen.cite-ref-65[65]cite-ref-latimes-66-0[66]

Israel verfolgt diese Strategie bereits von Anfang an: So werden Geimpfte, genauso wie Genesene (siehe ImmunitĂ€tsausweis), eine Woche nach ihrer zweiten Impfung von der QuarantĂ€nepflicht und KontaktbeschrĂ€nkungen ausgenommen.cite-ref-67[67]cite-ref-68[68] Sie erhalten zu diesem Zweck einen digitalen grĂŒnen Pass, der etwa Zugang zu Restaurants oder Kinos verschafft.cite-ref-69[69] Auch Erleichterungen bei Reisen sind angedacht: So schlossen bereits Zypern und Griechenland entsprechende Abkommen zur gegenseitigen Anerkennung der Impfzertifikate, um bald wieder Urlaubsreisen fĂŒr Geimpfte und Genesene zu ermöglichen.cite-ref-70[70]

Weitere, Àhnliche Initiativen gab es bereits vom Weltwirtschaftsforum, IBM und der IATA.cite-ref-latimes-66-1[66]cite-ref-71[71]cite-ref-72[72]

Die EuropĂ€ische Union plante bereits im Zusammenhang mit Regelungen zur elektronischen Patientenakte die EinfĂŒhrung eines digitalen Impfpasses. Aufgrund der Pandemie und der anstehenden Impfungen gegen das Virus wurden die PlĂ€ne geĂ€ndert, um den digitalen Impfpass statt wie vorgesehen im Jahr 2022 schon im Jahr 2021 einzufĂŒhren.cite-ref-drin-73-0[73] Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz forderte bereits im Februar 2021, mit einem grĂŒnen Pass schnellstmöglich Erleichterungen fĂŒr Geimpfte und Genesene, Ă€hnlich wie in Israel, zu ermöglichen.cite-ref-74[74] Die EU plant ein digitales „grĂŒnes Zertifikat“, in dem eine erfolgte COVID-19-Impfung, ĂŒberstandene Erkrankung oder negatives Testergebnis hinterlegt werden kann. Inwiefern dieses Zertifikat jedoch auch zu konkreten Erleichterungen fĂŒhrt, mĂŒssen die Mitgliedstaaten jeweils selbst entscheiden.cite-ref-75[75]cite-ref-drin-73-1[73] Die deutsche Bundesregierung ließ im Rahmen dessen eine eigene App entwickeln (CovPass), ĂŒber die der „digitale Impfnachweis“ sicher erstellt und nachgewiesen werden kann.cite-ref-76[76] Im Juni wurde mit der Ausgabe von EU-COVID-19-Zertifikaten begonnen.cite-ref-77[77]

Im April empfahl das Robert Koch-Institut, Geimpfte Ă€quivalent zu negativ Schnellgetesteten zu behandeln, da im Vergleich zu ihnen ein sogar noch stĂ€rker reduziertes Infektionsrisiko bestehe.cite-ref-rki-2021-04-09-78-0[78] Anfang Mai 2021 wurden daraufhin von der Bundesregierung, mit Zustimmung von Bundestag und Bundesrat, wie in § 28c Infektionsschutzgesetz vorgesehen, weitreichende Ausnahmen fĂŒr geimpfte und genesene Personen beschlossen (siehe COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung).cite-ref-79[79] So sollen Schnellgetestete und Genesene grundsĂ€tzlich mit negativ Getesteten gleichgestellt werden, nicht den ĂŒblichen Kontakt- und AusgangsbeschrĂ€nkungen unterliegen sowie im Regelfall keiner Test- und nur noch eingeschrĂ€nkter QuarantĂ€nepflicht unterliegen.cite-ref-80[80] Die deutsche Ethikratsvorsitzende Alena Buyx kritisierte, dass gerade hierdurch die bisher noch nicht geimpften, aber stĂ€rker von den Maßnahmen betroffenen, JĂŒngeren möglicherweise einen Nachteil hĂ€tten, dies berge die Gefahr einer Spaltung.cite-ref-81[81] Die fehlende Testung fĂŒr Einreisende stieß bspw. bei Viola Priesemann auf Kritik, so werden Varianten, gegen die die Impfung nicht wirkt, „TĂŒr und Tor“ geöffnet.cite-ref-82[82]cite-ref-83[83]

Siehe auch

:

ImmunitÀtsausweis

Tiermedizin

In der Tiermedizin werden Impfungen ebenfalls in einem Impfausweis dokumentiert. Dabei können wie in der Kleintier- oder Pferdemedizin individuelle Impfausweise ausgestellt werden oder auch Impfausweise fĂŒr BestĂ€nde. FĂŒr den internationalen Reiseverkehr ist in der EuropĂ€ischen Union fĂŒr Hunde, Katzen und Frettchen ein EU-Heimtierausweis obligatorisch.

Weblinks

Commons

: Impfausweis

– Sammlung von Bildern und Audiodateien

Wiktionary: Impfausweis

– BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

‱ Impfempfehlungen. StĂ€ndige Impfkommission am Robert Koch-Institut.
‱ Frank Patalong: 700 Jahre Gesundheits-Atteste: Die erstaunlich lange Geschichte des Impfpasses. Spiegel Online, 23. August 2021.

Einzelnachweise

cite-note-11. ↑ Verordnung (EU) 2021/953 des EuropĂ€ischen Paraments und des Rates vom 14. Juni 2021 ĂŒber einen Rahmen fĂŒr die Ausstellung, ÜberprĂŒfung und Anerkennung interoperabler Zertifikate zur Bescheinigung von COVID-19-Impfungen und -Tests sowie der Genesung von einer SARS-CoV-2-Infektion (digitales COVID-Zertifikat der EU) mit der Zielsetzung der Erleichterung der FreizĂŒgigkeit wĂ€hrend der COVID-19-Pandemie. In: Amtsblatt der EuropĂ€ischen Union. L, Nr. 211, 15. Juni 2021, S. 1.
cite-note-22. ↑ International Certificate of Vaccination or Prophylaxis – International Health Regulations (2005). (PDF; 129 kB)
cite-note-33. ↑ BGBl. 2007 II S. 930 S. 988.
cite-note-44. ↑ Reiseimpfungen – Hinweise und Empfehlungen (PDF; 5,6 MB) Flugmedizin, Tropenmedizin Reisemedizin, April 2020, S. 57.
cite-note-55. ↑ Countries with risk of yellow fever transmission and countries requiring yellow fever vaccination (PDF) WHO-Liste der LĂ€nder mit Gelbfieber-Impfanforderungen, abgerufen am 4. September 2021 (englisch).
cite-note-66. ↑ Schutzimpfung gegen Gelbfieber: HĂ€ufig gestellte Fragen und Antworten. Robert Koch-Institut, Stand: 25. Oktober 2016.
cite-note-77. ↑ Gesetz zu den Internationalen Gesundheitsvorschriften (2005) (IGV) vom 23. Mai 2005 vom 20. Juli 2007, BGBl. II S. 930
cite-note-88. ↑ Art. 5 Satz 2 G vom 20. Juli 2007.
cite-note-99. ↑ BGBl. I S. 1012
cite-note-1010. ↑ BGBl. I S. 2262
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cite-note-1212. ↑ Der Impfausweis in Deutschland – eine lange Tradition. Deutsches GrĂŒnes Kreuz; abgerufen am 3. September 2021.
cite-note-1313. ↑ Ines Hofmann: Corona-Impfnachweis: Vor dem Sommerurlaub DDR-Impfpass tauschen. MDR, 1. Juli 2021.
cite-note-1414. ↑ Reisedokumente: Warum der gelbe Impfpass fĂŒr Reisende so wichtig ist. Die Zeit, 5. Januar 2021.
cite-note-1515. ↑ Entwurf eines Gesetzes zur Neuordnung seuchenrechtlicher Vorschriften (Seuchenrechtsneuordnungsgesetz – SeuchRNeuG) (PDF; 622 kB), BT-Drs. 14/2530 vom 19. Januar 2000, S. 72 f.
cite-note-1616. ↑ Warum brauchen wir eine gesetzliche Impfpflicht gegen Masern? Bundesgesundheitsministerium, 15. April 2021.
cite-note-1717. ↑ Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses ĂŒber Schutzimpfungen nach § 20i Absatz 1 SGB V (Schutzimpfungs-Richtlinie/SI-RL) (PDF; 410 kB) zuletzt geĂ€ndert am 3. Juni 2021, in Kraft getreten am 10. August 2021. BAnz AT 9. August 2021 B2.
cite-note-1818. ↑ Art. 1 Nr. 4 des Gesetzes zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes und anderer Vorschriften vom 18. MĂ€rz 2022, BGBl. I S. 466
cite-note-1919. ↑ Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes und anderer Vorschriften (PDF; 321 kB), BT-Drs. 20/958 vom 10. MĂ€rz 2022, S. 16 f.
cite-note-2020. ↑ VG Kassel, Beschluss vom 1. September 2021 – 5 L 1529/21.KS Rz. 38; Hessischer VGH, Beschluss vom 27. September 2021 – 8 B 1885/21
cite-note-2121. ↑ Land startet am 14. Juni mit digitalem Impfnachweis. Abgerufen am 19. Juli 2021.
cite-note-2222. ↑ Immunkarte – Offizielle Startseite. Abgerufen am 19. Dezember 2021.
cite-note-2323. ↑ Die Freiheit fĂ€lsch ich mir. In: Zeit Online am 13. Mai 2021, abgerufen am 17. Mai 2021.
cite-note-2424. ↑ Zweites Gesetz zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes und anderer Gesetze, Gesetz vom 28. Mai 2021, BGBl. I S. 1174.
cite-note-bundesrat-2021-05-28-2525. ↑ Bundesrat stimmt Änderungen an Corona-Notbremse zu. Top 67 Infektionsschutzgesetz. 28. Mai 2021, abgerufen am 28. Mai 2021.
cite-note-2626. ↑ LG OsnabrĂŒck sieht StrafbarkeitslĂŒcke: Vorzeigen eines gefĂ€lschten Impfausweises nicht strafbar. Legal Tribune Online, 28. Oktober 2021.
cite-note-2727. ↑ BayObLG, Beschluss vom 3. Juni 2022 – 207 StRR 155/22.
cite-note-2828. ↑ OLG Celle: Vorlage gefĂ€lschten Impfpasses schon nach alter Rechtslage strafbar. Legal Tribune Online, 13. Juni 2022.
cite-note-2929. ↑ OLG Celle, Urteil vom 31. Mai 2022 – 1 Ss 6/22
cite-note-3030. ↑ Entwurf zur Schließung der StrafbarkeitslĂŒcke: Union will Strafen fĂŒr gefĂ€lschte Impfausweise. Legal Tribune Online, 4. November 2021.
cite-note-3131. ↑ GeneralstaatsanwĂ€lte widersprechen LG OsnabrĂŒck: Vorlage von gefĂ€lschten Impfausweisen bei Apotheken doch strafbar? Legal Tribune Online, 4. November 2021.
cite-note-3232. ↑ Art. 2 des Gesetzes zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes und weiterer Gesetze anlĂ€sslich der Aufhebung der Feststellung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite vom 22. November 2021, BGBl. I S. 4906
cite-note-3333. ↑ Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung des Schutzes vor ImpfpassfĂ€lschungen (PDF; 226 kB), BT-Drs. 20/27 vom 10. November 2021.
cite-note-3434. ↑ Henning Lorenz: ImpfausweisfĂ€lschung nach altem Recht: Eine Entscheidung des BGH muss her. Legal Tribune Online, 21. Juni 2022.
cite-note-3535. ↑ OLG Karlsruhe, Beschluss vom 26. Juli 2022 – 2 Rv 21 Ss 262/22
cite-note-3636. ↑ BGH soll klĂ€ren: Vorlage eines gefĂ€lschten Impfpasses in Apotheke nach alter Rechtslage strafbar? beck-aktuell, 28. Juli 2022.
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cite-note-5555. ↑ siehe auch Schlussbericht und Empfehlungen vom 31. August 2021 des Eidgenössischen Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten (EDÖB) im Verfahren gemĂ€ĂŸ Art. 29 des Bundesgesetzes ĂŒber den Datenschutz (DSG) vom 19. Juni 1992 betreffend die von der Stiftung meineimpfungen in GĂŒmligen betriebene Plattform „meineimpfungen.ch“ (einschließlich des Moduls „myCOVIDvac“).
cite-note-5656. ↑ Kein Geld mehr – meineimpfungen.ch gibt definitiv auf. In: 20 Minuten, 24. August 2021.
cite-note-5757. ↑ Das BAG bedauert die Nicht-RĂŒckgabe der Daten der Plattform meineimpfungen.ch. BAG, 24. Mai 2022.
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